Mercedes-Benz

Bergisches Land.

6. November 2019

Fluchtwege für Städter.

So nah und doch so schön: Immer mehr Städter aus der Kölner Bucht schwärmen vom Bergischen Land als abwechslungsreichem Naherholungsgebiet. Für einige ist die Region zwischen Bensberg und Olpe noch komplettes Neuland, für andere eine Rückkehr zu altbekannten Stätten – zu entdecken gibt es für alle etwas. Zum Beispiel mit einem Fahrzeug von Mercedes-Benz Rent.

Verzweigte Stauseen, sanfte Bergrücken, verwunschene Wälder und pittoreske Dörfchen – das Bergische Land bildet einen attraktiven Kontrast zur dicht besiedelten rheinischen Tiefebene. Städter aus der Metropolregion zwischen Bonn und Düsseldorf statten der Nachbarschaft im Grünen immer häufiger einen Besuch ab. Sei es für sportliche Aktivitäten von Radtouren jeglicher Art bis zum Wassersport oder für die kontemplative Befreiung vom Alltagsstress durch Wandern, Waldbaden, Waffelessen. Warum also in die Ferne schweifen? Wir zeigen mit der A-Klasse Limousine (Kraftstoffverbrauch* kombiniert: 5,6–5,2 l/100 km, CO2-Emissionen* kombiniert 150-131 g/km) einige lohnenswerte Ausflugsziele in der Region und verraten ein exklusives Rezept für die Pilzsaison!

Auf der Spur der Pilze.

Melanie Schoppe liebt den Wald seit ihren Kindertagen.

Unser Roadtrip durch das Bergische Land startet am Standort der Mercedes-Benz Niederlassung in Leverkusen. Dank Mercedes-Benz Rent steht uns eine nagelneue A-Klasse Limousine zur Verfügung, mit der uns schon die Anfahrt ins Grüne wie pure Erholung vorkommt. Geschmeidig gleiten wir über die A1, geleitet vom Infotainment-System MBUX, dem wir unseren ersten Zielort einfach diktiert haben. Wir treffen uns auf einem Parkplatz an einem Wäldchen zwischen Bever- und Neyetalsperre mit Melanie Schoppe, Pilzsachverständige und eine echte Tochter des Bergischen Lands, um die Früchte des Waldes kennenzulernen.

Ausgestattet mit Regencape, Hut und Korb machen wir uns auf die Suche nach Maronen, Ziegenlippen, Steinpilzen und Hallimasch. „Im Bergischen wachsen unzählige Pilzarten, darunter auch viele Giftpilze“, sagt Melanie Schoppe. „Einige können unter Umständen auch tödlich giftig sein, wie der Grüne Knollenblätterpilz, der Fleischbräunliche Schirmling, der Spitzgebuckelte Raukopf oder der Gift-Häubling. Letzterer wird manchmal mit einem Stockschwämmchen verwechselt. Deshalb gilt: Im Zweifel lieber stehen lassen!“ Anfänger sollten sich generell eher an Röhrenpilze halten. Das sind jene, die einen Schwamm und keine Lamellen unter ihrem Hut haben. Unter ihnen gibt es keine tödlich giftigen Arten. Und noch ein Hinweis: In Naturschutzgebieten dürfen generell keine Pilze gesammelt werden.

Typisch Bergisches Land.

Mykologin Melanie Schoppe nimmt uns mit in den Wald und erklärt, worauf es beim Pilzesuchen ankommt.
Wanderparkplatz „Egen“
Egen 4
51688 Wipperfürth

Typisch bergisch: Waffeln.

Was wäre ein Besuch im Bergischen Land ohne den Genuss einer typischen bergischen Waffel? Es muss ja nicht gleich die komplette bergische Kaffeetafel sein, zu der üblicherweise auch Herzhaftes gereicht wird. Eine duftende Waffel und ein heißer Kaffee bringen nach dem Spaziergang im Wald wieder Energie für den weiteren Ausflug. Besonders gemütlich kann man beides zum Beispiel im Hofcafé Kaffeekännchen in Marienheide genießen. Gleich neben der Lingesetalsperre hat Nele Dreiner hier gemeinsam mit ihrer Familie ein kulinarisches Kleinod geschaffen.

Ins nette Café.

Hofcafé Kaffeekännchen
Lindenweg 3
51709 Marienheide/Linge

Zum Hofcafé

Rein in die Klimakammer.

Von der Dröppelminna bei der bergischen Kaffeetafel geht es weiter zu anderen tropfenden Objekten: Gleich mehrere Tropfsteinhöhlen locken Besucher des Bergischen Lands in die mysteriöse Gesteinsunterwelt voller Stalagmiten und Stalaktiten. In der Atta-Höhle bei Attendorn – die sich streng genommen schon im Sauerland befindet – herrschen das gesamte Jahr über nahezu identische klimatische Bedingungen. Bei konstant neun Grad Celsius ist der Gang durch den Stollen im nasskalten Herbst eine willkommene Abwechslung zum Spaziergang im Wald.

Die völlig staub-, keim-, allergen- und ozonfreie Luft der Atta-Höhle wirkt sich mit einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent zudem wohltuend auf Atmung und Haut aus. Rund sechs Kilometer der 1907 entdeckten Höhle sind erforscht, die Besucher werden durch einen Teil davon geführt. Außergewöhnlich an der Höhle ist die Vielfalt der Farben und Formen, die das Kalkgestein in Verbindung mit Wasser geformt hat.

Atta-Höhle.

ÖffnungszeitenDie Tropfsteinhöhle hat beinahe das ganze Jahr geöffnet. Einzig in der Adventszeit bleibt sie geschlossen. Genaue Infos bietet die Homepage der Höhle.

Atta-Käse

Bekannt ist die Höhle auch für den würzigen Atta-Käse, der in großen Laiben mindestens zehn Wochen in der Höhle reift.
Ins dunkle Gestein.

Atta-Höhle Attendorn
Finnentroper Straße 39
57439 Attendorn

Zur Atta-Höhle

Den Bäumen nah.

Nach der Erforschung der Tiefe führt uns unser nächster Halt in luftige Höhen. In Waldbröl bietet die Jugendherberge Panarbora nicht nur Baumhäuser zum Übernachten an. Gruppen, Schulklassen oder Familien können auch in afrikanischen Hütten, asiatischen Jurten und südamerikanischen Stelzenhäusern schlafen. Herzstück ist jedoch der 40 Meter hohe, hölzerne Aussichtsturm, von dem der längste Baumwipfelpfad in NRW abgeht, der uns die Kronen des Waldes zum Greifen nahe bringt. Die europaweit einzigartige Kombination aus Natur, Erlebnis und Umweltbildung im Naturpark Bergisches Land verfolgt ein wichtiges Ziel: Die Entfremdung des Menschen von der Natur soll durch eine sinnvolle umweltpädagogische Bildung aufgehalten werden, um eine lebenswerte Zukunft gestalten zu können, in der sich auch künftige Generationen über den Artenreichtum einer gesunden Natur und Kultur freuen können. Dazu trägt auch eine interaktive Ausstellung zu Flora und Fauna bei, die sich mit sechs Stationen auf dem Baumwipfelpfad befindet. Darüber hinaus gibt es einen Heckenirrgarten, einen unterirdischen Spieltunnel, einen Abenteuerspielplatz und eine Naturerlebnisakademie mit drei Seminarräumen für Schulklassen oder Firmen.

Von der Plattform des Aussichtsturms hat man einen perfekten Blick über die Hügellandschaft des Bergischen Lands.
Jugendherberge Waldbröl „Panarbora“

Naturerlebnispark
Nutscheidstraße 1
51545 Waldbröl

Zur Jugendherberge

Leben wie vor hundert Jahren.

Wie die Menschen auf dem Land vor rund 100 Jahren noch relativ im Einklang mit der Natur lebten, erfahren wir dann im Bergischen Freilichtmuseum vor den Toren Lindlars. Ökologie, bäuerliche Arbeit, Handwerk und die Abläufe des Alltags unserer Vorfahren sind die Themenschwerpunkte im Museum des Landschaftsverbands Rheinland. Höfe, Wohnhäuser und Werkstätten aus dem ganzen Bergischen Land wurden an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut, im LVR-Freilichtmuseum in Lindlar wieder aufgebaut und in die Landschaft eingebunden. Die Besucher bekommen so einen authentischen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von damals.

LVR-Freilichtmuseum Lindlar.

HandwerkSchmiede, Bäckerei, Seilerei, Sattlerei, Land- und Hauswirtschaft sind nur einige der Handwerke, die praktisch Anwendung finden. Alte Wirtschaftsweisen werden so erforscht, bewahrt und den Besuchenden präsentiert.
AusstellungenMehrere Sammlungen sorgen dafür, sich in die Lebenswelt des 19. Jahrhunderts besser einfühlen zu können. In der Ausstellung „Bergisches Land“ im Eingangsgebäude führt zum Beispiel ein bergisches Abc durch die facettenreiche regionale Kulturgeschichte: von A wie Antrieb über L wie Lieferfrauen bis hin zu Z wie Zickzacknabelschnur – ein Spitzname der Wuppertaler Schwebebahn.
ÖffnungszeitenBis auf montags ist das Museum täglich ab 10 Uhr geöffnet. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. An jedem ersten Freitag im Monat ist der Eintritt für alle frei.
LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Unterheiligenhoven 5
51789 Lindlar

Zum LVR-Freilichtmuseum

Der Dom im Bergischen.

Wenn die Bauern der Region in früheren Tagen für ihre Ernte danken wollten, taten sie dies in kleinen, typischen „Bonten Kerken“ (bunten Kirchen), in denen besonders die Decken- und Wandgemälde auffallen. Eine Ausnahme bildet der Altenberger Dom, der auch „Bergischer Dom“ genannt wird. Von Osten aus nähern wir uns von Neschen her dem historischen Gebäude. Plötzlich taucht der Dom wie aus dem Nichts im Tal der Dhünn auf. Solch abgeschiedene Flusstäler gehörten zu den bevorzugten Bauplätzen der Zisterziensermönche, die 1133 aus Frankreich nach Altenberg kamen, um hier ein neues Kloster zu gründen.

Der Altenberger Dom ist eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlands. Von kunsthistorischer Bedeutung sind die Madonna im Strahlenkranz und das Sakramentshaus. Bekannt ist der Dom aber vor allem für das große Westfenster: Es stellt das himmlische Jerusalem dar und ist mit seinen 144 Quadratmetern das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Wer die Geschichte des Doms näher kennenlernen will, kann eine Führung vereinbaren.

Elektro im Alltag mit Mercedes-Benz.

Dank der sicheren Straßenlage der A-Klasse Limousine (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,6–5,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 150-131 g/km)* bereiten die kurvigen Straßen im Bergischen Land auch bei nasser Witterung noch viel Freude. Mehr Informationen zu den Angeboten von Mercedes-Benz Rent bietet das Team der Niederlassung Köln/Leverkusen.

Altenberger Dom

Eugen-Heinen_platz 2
51519 Odenthal

Zum Altenberger Dom

Regionaler Genuss mit Stern.

Bis zur letzten Station unseres Roadtrips durchs Bergische ist es nun nicht mehr weit: In Odenthal kochen die Brüder Wilbrand im Hotel-Restaurant „Zur Post“ seit 16 Jahren auf Sterne-Niveau. Ihr Erfolgsrezept sind Gerichte aus dem Bergischen Land, die sie aus regionalen Rohstoffen mit viel Sorgfalt zubereiten. Sauerampfer von den frischen Wiesen der Region, dazu Curry und Wermut – es sind diese raffinierten Verfeinerungen bekannter heimischer, teilweise in Vergessenheit geratener Zutaten, die die Küche im Hotel-Restaurant „Zur Post“ charakterisieren. „Wir hatten neulich einen Stampf aus der Steckrübe im Angebot. Der ist bei den Gästen super angekommen“, sagt Christopher Wilbrand, der natürlich auch bekannte Gourmet-Genüsse wie Trüffel, Steinbutt oder Gänseleber auf der Karte hat. Altbekanntes wiederbeleben, dabei auf Nachhaltigkeit setzen, das ist das erfolgreiche Konzept der kochenden Brüder. Uns verraten sie zum Abschluss unseres Kurztrips noch ein Rezept, damit wir unsere zu Beginn der Tour gesammelten Pilze angemessen verarbeiten können.

Wer noch mehr Ausflugstipps für das Bergische Land sucht, findet sie auf dem offiziellen Tourismusportal.

Gebratene Steinpilze mit Kalbstatar und Eigelb

Gebratene Steinpilze mit Kalbstatar und Eigelb
(für 6 Personen).

Für die gebratenen Steinpilze:

900 g frische Steinpilze
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
Salz und Pfeffer
Olivenöl zum Anbraten

Knoblauch klein hacken, Petersilie waschen und ebenfalls klein hacken. Steinpilze, wenn nötig, von Schmutz befreien und in Scheiben von circa 1–2 cm schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Knoblauch kurz scharf anbraten und in die heiße Pfanne die Steinpilze geben. Mehrmals durchschwenken, anschließend die Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Kalbstatar:600 g pariertes Kalbsfilet
40 g Schalottenwürfel
10 ml Rapsöl
12 g Cornichons, fein gewürfelt
3 Sardellen, gehackt
6 g Kapern, fein geschnitten
10 g gemahlene Senfkörner
4 Spritzer Tabasco
1 TL Worchestersauce
2 EL Sweet Chilisauce
2 EL Ketchup
weißer Pfeffer, gemahlen

Kalbsfilet mit einem scharfen Messer fein hacken. Alle restlichen Zutaten unterheben und verrühren. Abdecken und bis zum Anrichten kalt stellen. Das Kalbstatar in der Mitte des Tellers anrichten, die Steinpilze im Kreis drapieren und auf dem Kalbstatar ein rohes Eigelb platzieren. Mit frischem Kräutersalat garnieren.
Hotel-Restaurant „Zur Post“

Altenberger-Dom-Straße 23
51519 Odenthal

Zum Hotel-Restaurant „Zur Post“

A-Klasse Limousine.

So wie Du.

Videos: © Jens Pussel, Musik: © creativecommons/Kevin MacLeod
Fotos: © Jens Pussel, © Sabine König/LVR, © Hofcafé Kaffeekännchen, © Attendorner Tropfsteinhöhle, © D. Ketz/Panarbora

* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.