Feierliche Übergabe des neuen DFB Mannschaftsbusses.

Montag, 8. Juni 2015 im Mercedes-Benz Center Köln.

Viel Platz für Sieger.

Seit diesem Sommer geht die deutsche Fußballnationalmannschaft mit einem neuen Bus von Mercedes-Benz auf die Reisen. Seine erste Fahrt führte das rollende DFB-Aushängeschild nach Köln.

Ergänzend zu dem Artikel in unserem neuen Kundenmagazin finden Sie in der Fotogalerie schöne Impressionen vom Besuch der Nationalmannschaft am 8. Juni im Mercedes-Benz Center Köln.

Weltmeisterlicher Auftritt

Das größte Fahrzeug des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) offenbarte bei seiner Präsentation echte Starqualität. Bei coolem Sound und unter dem Blitzlichtgewitter Hunderter Kameras rollte der Mercedes-Benz Travego, das aktuelle Spitzenmodell
von Mercedes-Benz, in die Halle des Mercedes-Benz Centers. Auch Bastian Schweinsteiger war von dem exklusiven Premiumhochdecker begeistert. "Das neue Design mit seiner sportlichen Linienführung sieht sehr gelungen aus", sagte der 31-jährige Kapitän der Nationalelf.
Teammanager Oliver Bierhoff freute sich, nach den Computerbildern endlich das Original vor sich zu haben. "Am besten gefällt mir an dem Bus, dass auf beiden Seiten neben unserem Logo groß der Markenclaim 'Die Mannschaft' zu sehen ist. Das bringt den Teamgedanken super rüber und wenn wir irgendwo anrollen, wissen unsere Fans sofort: Die Mannschaft kommt", so Bierhoff.

Genau ins Tor

Bevor Oliver Bierhoff den neuen DFB-Bus der Öffentlichkeit vorstellen konnte, hatten die Organisatoren der Mercedes-Benz Niederlassung einige logistische Herausforderungen zu meistern. Da auf keinen Fall vorab ein Bild vom neuen Bus in den Medien erscheinen sollte, wurde dieser erst am Tag vor der Pressekonferenz mit überklebten DFB-Schriftzügen vom Flughafen Dahlemer Binz in der Eifel zum Mercedes-Benz Center nach Köln gefahren. Dort wurde es dann richtig eng: Wie durch ein Nadelöhr musste der Reisebus auf der Rückseite des Niederlassungsgebäudes durch die Feuergasse in die Halle bugsiert werden. Die Gasse bietet eigentlich nur Platz für Pkw und Rettungsfahrzeuge. "Beim 90-Grad-Schwenk ins Centertor ging es ebenfalls um Zentimeter – da war absolute Maßarbeit gefragt. Eine besondere Erfahrung für mich, dabei selbst am Lenkrad zu sitzen", sagte André Linzenich, Kundenbetreuer Omnibus der Niederlassung. Um sicherzugehen, dass der 3,7 Meter hohe Bus auch wirklich ins Eckige passte, hatten Linzenich und seine Kollegen die Aktion vorher mit einem Probebus erfolgreich getestet.

In der Ruhe liegt die Kraft

Nach der Präsentation bei Mercedes-Benz übergab André Linzenich die Fahrzeugschlüssel an Wolfgang Hochfellner. Der langjährige DFB-Mannschaftsbusfahrer, der seit 2007 den DFB-Fuhrpark leitet, konnte den Moment kaum erwarten: "Meine Vorfreude auf den Neuen war groß. Jetzt ist er endlich da. Ich denke, ich werde bestens mit ihm klarkommen, schließlich handelt es sich in technischer Hinsicht um den gleichen Typ wie sein Vorgänger." Den 62-Jährigen bringt nach 23 Jahren als Chauffeur des DFB-Trosses nichts so leicht aus der Ruhe. Dies zeigte sich, als ein unerwartetes Hindernis den Start der Jungfernfahrt durch Köln verzögerte. Am Ende der Feuergasse blockierte ein falsch geparktes Auto die Ausfahrt des Busses vom Niederlassungsgelände. Bis die Fahrerin gefunden war, überbrückte Wolfgang Hochfellner die Zeit, indem er mit "Beifahrer" Lukas Podolski scherzte und einige Anekdoten aus seiner DFB-Historie preisgab. So erzählte er von einer Länderspielreise Mitte der 90er Jahre, als eine Fahrt zum Training für die Nationalspieler abrupt endete. "Die Durchfahrtshöhe unter einer Brücke war für unseren Bus zu niedrig, alle Insassen mussten aussteigen, Taschen und Ausrüstung schultern und die restlichen zwei Kilometer zum Trainingsplatz zu Fuß gehen", so Hochfellner. Am liebsten erinnert er sich an die WM 2006 als dem bisherigen Höhepunkt seiner Busfahrerkarriere. "Meine schönsten Fahrten während des Sommermärchens waren die vorbei an den jubelnden Fans. Das war Party pur und manchmal durften Fans sogar mit rein in den Bus." Nichts anderes hätten sich wohl auch viele überraschte Augenzeugen in der Kölner City gewünscht, an denen der schwarz-weiß-goldene Mannschaftsbus mit den vier Sternen auf seiner Premierenfahrt vorbeifuhr.